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Zwei Tage kontrastiv

  • Von Hansdieter Grünfeld
  • Lesedauer: 2 Min.

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Zwei Jazzgruppen aus völlig unterschiedlichen Kulturkreisen gastieren derzeit in der Stadt und stellen ihre neuesten Produktionen vor, die bezeichnender Weise auf unabhängigen deutschen Tonträgergesellschaften verlegt wurden. Am Dienstagabend (20.2.) tritt ein Trio im Charlottenburger A-Trane mit dem Programm »Brookland Suite« auf, das die gleichnamige Produktion als Quartett einspielte.

Die Saxofonisten Jürgen Enders und Dan Oestereicher sowie Trompeter und Sousafonspieler Micha Acher und Schlagzeuger Howard Curtis kennen sich aus langjähriger Zusammenarbeit. Die acht Titel, die für das Yellow Bird/Enja-Label aufgelegt wurden, haben Free-Jazz-Anflüge, bieten strukturierte Parts, Modern-Jazz-Einflüsse und mitreißende Improvisationsfreude. Dass beim Auftritt Dan Oestereicher fehlt, ist bedauerlich. Doch dafür allemal ein Gewinn: Statt Howard Curtis sitzt Günter Baby Sommer am Schlagzeug, der genau wie Daniel Humair und Han Bennink zu den besten Schlagzeugern Europas zählt.

Kontrastiv, und unverwechselbar, bevölkert das Ramon-Valle- Trio am kommenden Mittwoch (21.2.) die Bühne, hat afrokubanische Einflüsse, mit Post-Hard-Bop und Mainstream-Jazz im Gepäck. Abgesehen von enormer Spielfreude, ist Valle, der bereits mit sieben Jahren Klavierunterricht erhielt, inzwischen der tönende Beweis für eine improvisierte Musik, die sich äußerst swingend, beständig neu erfindet. Die limitierte deluxe Edition der Doppel-CD »Take Off« mit Bonus DVD ist daher zum Kauf empfohlen. Hansdieter Grünfeld

20./21. Februar, jeweils 21 Uhr, A-Trane, Pestalozzistraße 105, Charlottenburg

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