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Löhne in der Diakonie steigen um 5,4 Prozent

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Berlin. Die evangelische Diakonie erhöht in diesem Jahr die Löhne und Gehälter um 5,4 Prozent. Die Beschäftigten erhalten zum 1. März drei Prozent mehr, wie der Bundesverband der Diakonie am Mittwoch in Berlin mitteilte. Zum 1. Dezember gibt es weitere 2,4 Prozent. Zum 1. April 2017 waren die Entgelte bereits um 2,7 Prozent erhöht worden. Darauf haben sich die Vertreter der Arbeitnehmer und der Betriebe nach monatelangen Verhandlungen geeinigt. Das Tarifergebnis wird für 150 000 der insgesamt rund 450 000 Diakoniebeschäftigten wirksam. Ärzte erhalten ab dem 1. Mai weitere 1,6 Prozent mehr Entgelt, wie es weiter hieß. Ihre Vergütungen waren bereits im vergangenen Jahr um fünf Prozent erhöht worden.

Die Einigung sieht außerdem eine Eigenbeteiligung der Beschäftigten an den Beiträgen zur kirchlichen Zusatzrente vor. Danach zahlen die Arbeitgeber 4,7 Prozent vom Gehalt zusätzlich an die Altersvorsorge. Übersteigt der Beitrag diesen Anteil, wird er von Arbeitgeber und Arbeitnehmer paritätisch finanziert. Der Höchstbeitrag für die Eigenbeteiligung der Beschäftigten wird auf 1 Prozent begrenzt. epd/nd

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Das Blättchen Heft 19/18