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Paare mit Kind gesucht

  • Von Wilfried Neiße
  • Lesedauer: 2 Min.

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In Brandenburg haben bisher 2241 Haushalte an der Befragung zum Konsumverhalten teilgenommen - etwa drei Viertel der Zahl, die erreicht werden muss, um repräsentative statistische Angaben zu erhalten. Darauf verwies der Direktor des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg, Rudolf Frees, am Freitag in Potsdam. In Berlin nahmen bis jetzt 2476 Haushalte an der Befragung teil (58 Prozent der erforderlichen Gesamtzahl). Gesucht werden vor allem Gewerbetreibende, Landwirte, allein lebende Arbeiter und Paare mit Kind.

Bis September müssen die Zahlen komplett sein, sonst gehen die Angaben zwar immer noch in die Bundesstatistik ein, werden aber bezogen auf Berlin-Brandenburg nur noch unter Vorbehalt veröffentlicht. Mit ersten Ergebnissen ist im Frühjahr 2019 zu rechnen.

Den Angaben zufolge winkt eine Prämie von 100 Euro - dafür muss der teilnehmende Haushalt einen umfangreichen und anspruchsvollen Fragenkatalog beantworten. Dass Nachlässigkeit bei der Beantwortung das Ergebnis fragwürdig erscheinen lasse, wollte Referatsleiterin Veronika Kuchta nicht ausschließen. Sicher gebe es Menschen, die gerne an Umfragen teilnehmen und solche, die das niemals tun würden, räumte sie ein. Doch treffe dies erfahrungsgemäß auf Vertreter aller Lebens- und Einkommenssituationen gleichermaßen zu, sodass man den statistischen Angaben dennoch einen Wert beimessen könne. »Die Umfrage ist auch für uns strapaziös«, so Kuchta.

Auf Nachfrage hieß es, die bisher eingegangenen Daten bestätigten im Wesentlichen frühere Angaben zum Konsumverhalten. Laut Frees komme es darauf an, den zugrunde liegenden »Warenkorb stabil«, also vergleichbar, zu halten. So hätten beispielsweise vor fünf Jahren Tablet-Computer oder Elektro-Fahrräder noch keine oder kaum eine Rolle gespielt.

Wiederholt versicherten die Experten, die Angaben seien anonymisiert. Dennoch ist eine Zuordnung zu den Befragten dann möglich, wenn das Amt bei Notwendigkeit Nachfragen stellen müsse.

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