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Kramp-Karrenbauer gegen Rechtsruck der CDU

Berlin. Die designierte CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer hat sich gegen einen Rechtsruck ihrer Partei ausgesprochen. »Wenn unter Rechtsruck verstanden wird, dass wir diese Wurzeln kappen und uns nur noch als konservative Partei definieren, dann bin ich strikt dagegen«, sagte Kramp-Karrenbauer in der neuen Ausgabe des Nachrichtenmagazins »Der Spiegel«. Sie halte den Befund, »wir hätten unsere konservativen Wurzeln vernachlässigt, in dieser Absolutheit für falsch«. Die CDU sei eine Partei, die verschiedene konfessionelle und weltanschauliche Strömungen vereine, fügte die saarländische Ministerpräsidentin hinzu. Sie kündigte an, das Gewicht der Partei gegenüber der Regierung stärken zu wollen, auch wenn dies zu Auseinandersetzungen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel führe. AFP/nd

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