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Sinti und Roma hoffen auf Anerkennung

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Berlin. Sinti und Roma hoffen darauf, in Deutschland als erstem europäischen Land die volle Gleichberechtigung zu erhalten. Der Vorsitzende des baden-württembergischen Landesverbandes des Verbands deutscher Sinti und Roma, Daniel Strauß, sagte dem Berliner »Tagesspiegel am Sonntag«, er halte dies »mittelfristig für realistisch«. Wie lange dies in Europa insgesamt dauern werde, könne er indes nicht sagen. »Eine gesellschaftliche Teilhabe wie die Sorben oder die dänische und friesische Minderheit - ja, das wäre jedenfalls ein Wunsch«, sagte Strauß. Er verwies darauf, dass in Baden-Württemberg 2013 der europaweit erste Staatsvertrag abgeschlossen worden war, der seiner Minderheit Anerkennung und Bildungsinklusion zusichere. Später zogen Hessen und Bayern mit Staatsverträgen nach. Allerdings habe kein Land einen Minderheitenrat eingesetzt. epd/nd

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