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EU schafft Geoblocking beim Onlinehandel ab

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Brüssel. Die Mitgliedsstaaten der EU haben sich auf das Ende des Geoblockings beim Internethandel geeinigt. Geoblocking sei eine diskriminierende Praxis, die Onlinekunden davon abhalte, Dienste und Produkte auf Webseiten aus anderen EU-Staaten in Anspruch zu nehmen, erklärte der EU-Rat am Dienstag. Die Mitgliedsstaaten bestätigten damit einen Beschluss des Europäischen Parlaments von Anfang Februar. Bisher können Onlinehändler den Zugang zu Bestellseiten verweigern, wenn die Kunden in einem anderen Staat ansässig sind oder im Ausland ausgestellte Kreditkarten benutzen. Oft werden sie dann automatisch auf Seiten in ihrem Land umgeleitet - wo die Preise womöglich höher sind. Davon profitieren vor allem große Onlineshops. Einer Untersuchung der EU-Kommission zufolge verwenden fast zwei Drittel aller Websites Geoblocking. Die Verordnung wird voraussichtlich Ende 2018 in Kraft treten. 2020 steht eine Überprüfung durch die EU-Kommission an. Eine Ausweitung des Verbots auf digitale Medien könnte folgen. AFP/nd

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