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Frauen im Exil gegen Rassismus

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Cottbus. Die Flüchtlingsselbsthilfeorganisation »Women in Exile« ruft auf zu einer Frauendemonstration gegen Rassismus und Ungerechtigkeit in Cottbus. Treffpunkt soll am 10. März um 11.30 Uhr der Jacques-Duclos-Platz sein. Für den selben Tag sei auch eine rechte Frauendemonstration angekündigt, heißt es.

Begründet wird die Demonstration gegen Rassismus mit der Entscheidung von Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD), bis auf Weiteres neu in Brandenburg ankommende Flüchtlinge nicht mehr in die Stadt Cottbus zu schicken. »Das bedeutet einerseits, dass mehr Geflüchtete im Erstaufnahmelager in Eisenhüttenstadt bleiben müssen, und andererseits, dass dies ein Vorreiter für andere Städte in Brandenburg sein könnte«, heißt es im Demonstrationsaufruf. »Anstatt sich gegen die rassistischen Angriffe und Demonstrationen zu positionieren, die die Stadt seit Monaten erschüttern«, reihe sich Schröter ein »in den Chor von rassistischen Stimmen, die die Schuld auf Flüchtlinge und Migranten schieben«.

In Cottbus hatte es zu Jahresbeginn gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen Einheimischen und Flüchtlingen gegeben, die mal von der einen, mal von der anderen Seite ausgingen. Begonnen hatte dies mit Flüchtlingen, die von unbekannten Tätern bis in ihr Asylheim hinein verfolgt und geschlagen wurden. Südbrandenburg galt schon vorher als Schwerpunkt rechter Gewalt.

Wie eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Infratest dimap ergab, würde die AfD bei einer Landtagswahl in Cottbus derzeit auf 29 Prozent der Stimmen kommen (CDU 24 Prozent, LINKE 17, SPD 15, FDP sechs). 66 Prozent der Befragten sagten, Cottbus sei mit der Integration von Flüchtlingen überfordert. 22 Prozent finden das nicht, der Rest hat keine Meinung dazu. nd

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