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Polizei löst Frauenprotest in Ankara auf

US-Botschaft geschlossen

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Istanbul. Wenige Tage vor dem Weltfrauentag hat die türkische Polizei eine Demonstration in der Hauptstadt Ankara aufgelöst. Die Sicherheitskräfte hätten Tränengas und Plastikgeschosse eingesetzt, als eine Gruppe von Frauen am Vortag eine Erklärung verlesen wollte, berichtete die regierungskritische Zeitung »Birgün« am Montag. In Istanbul gingen rund 1500 Demonstrantinnen im Stadtteil Bakirköy auf die Straße. Nach Angaben der Frauenplattform Ankara wurden vorübergehend 18 Aktivistinnen festgenommen. Sie seien inzwischen wieder auf freiem Fuß. Für den Weltfrauentag am 8. März haben Frauenorganisationen in der Türkei landesweit Demonstrationen angekündigt. Allein 2017 wurden in dem Land 338 Frauen ermordet. Oft wird die Tat von Ex-Partnern oder Ehemännern verübt.

Derweil blieb die US-Botschaft in Ankara aus Sicherheitsgründen am Montag geschlossen. Die diplomatische Vertretung sprach auf ihrer Website am Sonntag von einer »Sicherheitsbedrohung«, ohne nähere Angaben zu machen. Die Botschaft war 2013 Ziel eines Selbstmordanschlags, zu der sich eine linksextreme Gruppe bekannte. Nach der Schließung sind in Ankara bei einer Anti-Terror-Razzia zwölf Personen festgenommen worden. Die Polizei verdächtige sie, zur Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) zu gehören, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Anadolu am Montag. Agenturen/nd

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