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Türkei fordert von Berlin Auslieferung von früherem PYD-Chef Muslim

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Istanbul. Die Türkei hat von Deutschland die vorübergehende Festnahme und Auslieferung des ehemaligen Chefs der syrischen Kurdenpartei PYD, Salih Muslim, gefordert. Das berichtete, die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu am Montag. Der von der Türkei gesuchte Muslim hatte am Samstag in Berlin an einem Protest gegen die türkische Militäroffensive im Nordwesten Syriens teilgenommen. Der Einsatz richtet sich gegen die Kurdenmiliz YPG, die eng mit der PYD verbunden ist. Der 67 Jahre alte Muslim war Ende Februar aufgrund eines über Interpol verbreiteten Fahndungsgesuchs der Türkei in Prag in Gewahrsam genommen worden. Die tschechischen Behörden ließen Muslim doch zunächst frei, mit der Auflage, die Europäische Union nicht zu verlassen. Die Türkei hatte schon von Tschechien die Auslieferung Muslims gefordert, über die jedoch noch nicht entschieden wurde. Ankara wirft Muslim vor, in Anschläge in der türkischen Hauptstadt im Februar und März 2016 mit zahlreichen Toten verwickelt gewesen zu sein. Die Türkei sieht in der PYD den syrischen Ableger der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK. Die PKK ist in der Türkei, der EU und den USA als Terrororganisation eingestuft, die PYD nur in der Türkei. dpa/nd

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