Als die Herberge zum KZ wurde

Obwohl ein Verkauf vorerst vom Tisch ist, steht die Burg Hohnstein als Gedenkort vor einer ungewissen Zukunft

  • Von Hendrik Lasch, Hohnstein
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.
Am 8. März 1933 rückten 20 SA-Leute auf Burg Hohnstein an. Der imposante Bau hoch über dem Tal der Polenz in der Sächsischen Schweiz war seit 1924 Jugendherberge - die größte im Deutschen Reich. Fünf Wochen nach Beginn der NS-Diktatur war das aber vorbei. Die SA forderte von Herbergsleiter Konrad Hahnewald, die Hakenkreuzfahne zu hissen. Als der SPD-Mann sich weigerte, wurde er verhaftet - und so zum ersten Häftling eines »Schutzhaftlagers«, zu dem die Burg nun wurde. Am 14. März 1933 kam ein erster Transport von Häftlingen an, deren Zahl bis zur Auflösung des Lagers am 25. August 1934 wohl in die Tausende ging. Namentlich bekannt sind rund 700.

An diesem Samstag wird an den 85. Jahrestag der Errichtung des Lagers erinnert, das zu den wichtigsten der vielen frühen Konzentrationslager im Sachsen der NS-Zeit gehörte. Das Alternative Kultur- und Bildungszentrum (AKuBiz) aus Pirna, das sich seit Jahren für die Erinnerung an das Lager sta...

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