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Leipziger Buchmesse

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Kurz vor der Leipziger Buchmesse kritisieren Studierende und Beschäftigte deutschsprachiger Literaturinstitute die Teilnahme rechter Verlage an der Messe. In einem offenen Brief, der am Freitag verbreitet wurde, werfen sie der Messeleitung vor, »eine Mitverantwortung für die Normalisierung rassistischer und sexistischer Positionen im Parlament und auf der Straße« zu tragen.

Es sei »fatal, anzunehmen, dass sich rechte Positionen erübrigen, wenn man ihnen auf der Buchmesse mit Argumenten begegnet«, heißt es in dem Brief. Es müsse »stattdessen darum gehen, menschenverachtenden Positionen den Raum zuzuweisen, den sie verdienen: außerhalb des demokratischen Meinungsspektrums, außerhalb von dem, was zur Diskussion steht«. Hausordnung und Teilnahmebedingung der Leipziger Messe seien änderbar, wenn der politische Wille dazu bestehe.

In diesem Jahr werden auf der Buchmesse in Leipzig unter anderem erneut das »Compact Magazin« und der Verlag »Edition Antaios« ausstellen. Diese Medien hätten sich »zum Sprachrohr und Stichwortgeber der neuen Rechten entwickelt«, hieß es.

»Wir wehren uns dagegen, Dinge zu verhandeln, die in einer offenen Gesellschaft nicht verhandelbar sind. Wir wünschen uns die Leipziger Buchmesse als einen Ort der Vielfalt - deshalb darf dort kein Raum für jene sein, die die Vielfalt bekämpfen wollen«, heißt es in dem Brief weiter. Die Initiatoren fordern zudem eine »klare Position« von der Stadt Leipzig. Unterzeichnet ist der Brief von Studierenden und Beschäftigten der Literaturinstitute in Leipzig, Hildesheim, Wien und dem schweizerischen Biel sowie von Autoren. epd

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