Werbung

Mit Heizung Strom erzeugen

Brennstoffzellen

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Die Brennstoffzelle gilt als modern, umweltfreundlich und hoch effizient. Im Unterschied zu herkömmlichen Anlagen nutzt sie die sogenannte kalte Verbrennung, eine chemischen Reaktion aus Sauerstoff und Wasserstoff. Benötigt wird dafür Erdgas, Biogas oder Flüssiggas. Das Ergebnis ist nicht nur Wärme, sondern gleichzeitig Strom. Die Hausbewohner sind somit unabhängig vom Strommarkt und können überschüssige Eigenproduktion ins Netz einspeisen.

In Deutschland fristet die Brennstoffzelle trotz ihrer Vorteile noch immer ein Schattendasein. Zum einen setzen viele Bürger Wasserstoff mit Explosionsgefahr gleich. Fachleute halten diese Bedenken aufgrund der hohen Sicherheitsstandards und strengster Kontrollen jedoch für unbegründet. Zum anderen sind die Anschaffungskosten sehr hoch. Allein für die Anlage zahlt man um die 20 000 bis 25 000 Euro. Hinzu kommt die Montage, was insgesamt einen Preis von etwa 30 000 bis 35 000 Euro ausmacht.

Um herauszufinden, ob sich die Ausgabe dennoch lohnt, empfiehlt sich eine detaillierte Rechnung, die man am besten gemeinsam mit einem Fachmann aufstellt. Zunächst ist zu ermitteln, wie hoch der Eigenbedarf an Wärme und Strom ausfällt, welches die konkreten Anschaffungskosten sind und wie lange es dauert, ehe sich die Anlage amortisiert hat. Weitere Komponenten sind die Höhe des Eigenkapitals, das Vorhandensein eines Bausparvertrags sowie staatliche Fördermöglichkeiten.

Immerhin gibt es aus dem KfW-Programm »Energieeffizient bauen und sanieren« Zuschüsse von bis zu 40 Prozent der Investitionskosten. Sie setzen sich zusammen aus einem Grundbetrag von 5700 Euro und einem Bonus von 450 Euro je 100 Watt angefangener elektrischer Leistung. Über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) wird für die ersten 60 000 Betriebsstunden die Kilowattstunde Strom im Eigenverbrauch mit vier Cent vergütet, in der Netzeinspeisung mit acht Cent. Alternativ gibt es die Möglichkeit einer pauschalisierten Einmalzahlung.

Um an die Gelder zu kommen, müssen sie seit dem 1. Januar 2018 vor Beginn der Arbeiten beantragt werden. Details zu Anträgen und Voraussetzungen unter www.kfw.de und www.bafa.de. Unter www.bausparkassen.de gibt es Infos und Kreditangebote, mit denen Modernisierungsvorhaben finanziert werden können. Bundesländer und Energieversorger bieten weitere Modelle zur Unterstützung der zukunftsträchtigen Technologie.

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

Noch kein Abo?

Jetzt kostenlos testen!

14 Tage das »nd« gratis und unverbindlich als App, digital oder gedruckt.

Kostenlos bestellen