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Unten links

In Köln, verehrte Leserinnen und Leser, ist es ja schon schlimm genug. Armut, Wohnungsmangel, Hartz IV. Aber in Neukölln erst, wo es nicht nur ein l mehr gibt, sondern auch mehr Armut, mehr Wohnungsmangel, mehr Hartz IV. Die Frau, die das halbwegs im Griff hatte, Bezirksbürgermeisterin Franziska Giffey, muss jetzt die SPD auf Bundesebene retten. Sie wurde zum Medienliebling, weil sie auch noch die letzte Dreckecke besuchte und danach Müllsheriffs auf Jagd nach Umweltsündern schickte. Zum Beispiel. Für diesen weltberühmten Bezirk braucht die SPD einen würdigen Nachfolger. Einen, der klare Kante zeigt und bei Bedarf auch einen auf verständnisvoll machen kann. Der mit Exzellenzen fertig wird und mit Schurken. Der schon Umgang mit Ausländern hatte (Neukölln: hoher Migrantenanteil). Der zu Freunden hält oder eben auch nicht. Der seine Partei rausjagen will ins Leben, »dahin, wo es brodelt, manchmal riecht und gelegentlich stinkt«. Wie in Neukölln. Einen wie Sigmar Gabriel. wh

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