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  • Afghanistan

Mehr als 30.000 Kriegsvertriebene seit Jahresanfang

  • Lesedauer: 1 Min.

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Kabul. In Afghanistan sind seit Anfang Januar mehr als 30.000 Menschen vor Kampfhandlungen aus ihren Dörfern und Städten geflohen. Das geht aus einem in der Nacht auf Dienstag veröffentlichten Bericht der UN-Agentur zur Koordinierung humanitärer Hilfe hervor. Demnach seien allein in Kabul in der vergangenen Woche 1680 Menschen angekommen, die aus den Provinzen Logar, Kapisa, Wardak and Baghlan geflohen seien. Gefechte mit radikalislamischen Taliban nähmen mit dem Ende des Winters nun wieder zu.

Im vergangenen Jahr hatten die UN rund 450.000 Binnenflüchtlinge registriert. 2016 waren mehr als 660.000 Afghanen aus ihren Dörfern geflohen. Die UN schätzen, dass derzeit rund 900.000 Afghanen unter »unmenschlichen Bedingungen« in Camps leben.

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