Im wilden Strudel von Geschichte und Gegenwart

Der israelische Bestsellerautor Assaf Gavron erzählt weiter von Eitan Enoch, genannt »das Krokodil«

  • Von Lilian-Astrid Geese
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die Luft ist raus. Das Krokodil ist träge geworden. Warum? Ist der israelische Bestsellerautor Assaf Gavron bei der Fortsetzung der Geschichte des Eitan Enoch, genannt »das Krokodil«, heute weniger inspiriert als im Vorgängerroman »Ein schönes Attentat«? Ist es das literarische Déjà vu, das Gefühl, die Geschichte der mordenden und sterbenden, pfiffigen und durchtriebenen Greise und ihrer Enkel als Träger einer mehr oder weniger humorigen Handlung anderswo schon gelesen zu haben (etwa in »Der Hundertjährige ...«)? Oder ist es die eher bodenständige Übersetzung ins Deutsche?

Assaf Gavron: Achtzehn Hiebe. Roman. A. d. Hebr. v. Barbara Linner.
Luchterhand Verlag, 415 S., geb., 22 €.

Vielleicht zeigt sich im Stil tatsächlich die Müdigkeit des Helden - Eitan Enoch hat zehn Jahre zuvor als dynamischer, urbaner Israeli Schlagzeilen gemacht, weil ...



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