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Jülich-Atommüll soll nach Ahaus kommen

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Ahaus. Der Atommüll aus dem 1988 stillgelegten Hochtemperaturreaktor Jülich soll einem Zeitungsbericht zufolge vermutlich ins 180 Kilometer entfernte Ahaus transportiert werden. Darauf habe sich eine Kommission aus Bundes- und Landesministerien geeinigt, auch wenn zwei andere geprüfte Optionen noch nicht ganz vom Tisch seien, berichtete die »Aachener Zeitung« (Samstag). Das Bundesumweltministerium erklärte dazu am Sonntag, es seien »bislang keine abschließende Festlegungen getroffen« worden. In Jülich bei Aachen lagern 152 Castor-Behälter mit knapp 300 000 hochradioaktiven Brennelementekugeln. Das dortige Zwischenlager muss aber so schnell wie möglich geräumt werden, weil die Betriebsgenehmigung bereits 2014 abgelaufen ist. Atomkraftgegner und Umweltverbände fordern den Bau eines neuen Atommülllagers in Jülich. epd/nd

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