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In den prall gefüllten Zeitschriftenregalen scheint kaum Platz für neue Hefte zu sein. Und doch hat sich eine lukrative Nische aufgetan: Magazine mit prominenten Persönlichkeiten. Barbara Schöneberger und Daniela Katzenberger leihen Titelbildern nicht nur ihr Konterfei, sondern wollen ihren Lesern erklären, wie Leben eben geht. Ihr Engagement hat sich in Auflagenzahlen für die betreffenden Verlage niedergeschlagen, die im rückläufigen Markt wie eine Wunderdroge wirken. Da sind Daniela Katzenbergers rund 2,6 Millionen Fans bei Facebook und mehr als 920 000 Follower bei Instagram ein Pfund. Mit der Dokusoap-Darstellerin hat der Verlag im Oktober 2017 ein Magazin herausgebracht. Für den Verlagschef war die erste Ausgabe ein »voller Erfolg« mit verkauften 35 000 Exemplaren. Joko Winterscheidt hält bei Facebook mit 1,5 Millionen Abonnenten mit, zudem bringt der ProSieben-Entertainer ebenfalls einen großen Fanclub ein. Jetzt gibt er das Magazin »JWD« heraus. Das Heft, das am 22. März erscheinen soll, will in der »Stern«-Tradition vor allem Reportagen von »Janz weit draußen« (»JWD«) bieten. Mit einer Druckauflage von 200 000 Exemplaren knüpft der Verlag Gruner und Jahr an die Erfahrung zuvor verlegter Promi-Magazine an.

Über den Erfolg entscheide die Glaubwürdigkeit des Prominenten, erläutert der Kommunikationswissenschaftler Andreas Vogel (Uni Bamberg). Nach seiner Analyse übernimmt der Testimonial genannte Botschafter eine Funktion, die früher Chefredakteure hatten. dpa/nd

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