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Wassermangel wird bedrohlicher

Alternatives Forum in Brasilia für Menschenrecht auf Wasser und gegen Privatisierung

  • Von Norbert Suchanek, Rio de Janeiro
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Im November 2015 verseuchte in Südostbrasilien ein Dammbruch einer Eisenerzmine fast den gesamten Flusslauf des Rio Doce mit giftigen Abraumschlamm. Die Gefahren, die von Hunderten Abraumstauseen der Bergbauindustrie ausgehen, hängen wie ein Damoklesschwert über Brasiliens Flüssen und Trinkwasserressourcen. Im Februar hatten schwermetallhaltige Abwässer einer Aluminiumfabrik das Gebiet von Barcarena am Amazonas überschwemmt. Wahrscheinlich gibt es kaum ein Land, das im 21. Jahrhundert so verschwenderisch und rücksichtslos mit der kostbaren Ressource Wasser umgeht wie Brasilien. Gerade hier in der Hauptstadt Brasilia findet seit Samstag erstmals das 2003 gegründete Alternative Weltwasserforum (FAMA) statt. Mehr als 2000 Teilnehmer aus über 30 Ländern treffen sich bis Donnerstag in der Universität von Brasilia.

Das von sozialen Bewegungen, Gewerkschaften und Umweltorganisationen koordinierte FAMA (Fórum Alternativo Mundial da Água) ...


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