Sprachrohr der verzweifelten Mütter

Stef Arreaga über den Beistand für die Angehörigen und Überlebenden des abgebrannten Kinderheims in Guatemala

  • Von Kathrin Zeiske
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.
Die Trauer über den Verlust der Kinder nach dem Brand vor einem Jahr hält an.

Was ist vor einem Jahr im Kinderheim »Hogar Seguro« passiert?

Das Kinderheim stand schon lange im Fokus der Ermittlungen, es soll dort Überbelegung, Misshandlungen, Vergewaltigungen und Kinderverkäufe in die Prostitution gegeben haben. Doch die Behörden reagierten nicht. Als sich die Jugendlichen auflehnten und flohen, wurden sie von einer Aufstandsbekämpfungseinheit der Polizei gejagt, niedergeschlagen und eingekesselt. Zurück im Heim wurden 56 Mädchen über Nacht in einem kleinen Raum eingepfercht - ohne die Möglichkeit, zum Klo zu gehen. Sie legten Feuer, doch niemand öffnete ihnen. Neun Minuten lang schrien sie um Hilfe. Die Polizistin, die den Schlüssel hatte, sagte Zeugen zufolge »Lasst sie brennen, diese Hurentöchter.« Es waren Mädchen, die sich wegen Gewalt- und Missbrauchserfahrungen in staatlicher Obhut befanden. 41 Mädchen im Alter von 14 bis 17 Jahren verbrannten.

Sie selbst betreiben eigentlich eine Szenekneipe in...

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