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Kim bekräftigt Willen zur Beseitigung der Atomwaffen

Treffen mit Xi vor geplanten Gipfeln mit Südkorea und den USA zu Atomstreit

  • Lesedauer: 2 Min.

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Peking. Nordkoreas Staatschef Kim Jong Un hat seinen Willen zur Beseitigung der Atomwaffen auf der koreanischen Halbinsel unter bestimmten Bedingungen bekräftigt. Bei einem überraschenden Besuch in Peking, der erst am Mittwoch bestätigt wurde, tauschte sich Kim mit Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping über den Konflikt um sein Atomwaffen- und Raketenprogramm aus. Er bekräftigte seine Bereitschaft, nicht nur mit dem südkoreanischen Präsidenten Moon Jae In sondern auch mit US-Präsident Donald Trump zu einem Gipfel zusammenzutreffen.

Bei den Gesprächen deutete der Nordkoreaner seine Bedingungen für eine Lösung des Konflikts an: »Die Frage der Entnuklearisierung der koreanischen Halbinsel kann gelöst werden, wenn Südkorea und die USA auf unsere Bemühungen mit Wohlwollen reagieren, eine Atmosphäre des Friedens und der Stabilität schaffen, während gleichzeitig progressive und synchrone Schritte in Richtung des Friedens ergriffen werden«, zitierte ihn die amtliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua.

Seit Montag gab es Spekulationen um einen dunkelgrünen Sonderzug, der in Peking eingetroffen war. Eine Ehrengarde empfing den hohen Besucher am Bahnsteig. Für seinen Konvoi mit einer Staffel von weißen Motorrädern waren die Straßen abgesperrt worden. Einen solchen Aufwand betreibt Chinas Protokoll normalerweise nur bei Staatsgästen.

Erst nach Abfahrt und Rückkehr nach Nordkorea bestätigte China am Mittwoch, dass der hohe Gast Kim war. Es war das erste Mal seit seinem Amtsantritt als Staatsführer 2011, dass er sein Land verlassen und China besucht hatte. Schon sein Vater Kim Jong Il machte 2010 und 2011 ähnliche Geheimbesuche mit dem Zug in China, die erst nach seiner Rückkehr bestätigt wurden. Er fuhr immer mit der Bahn, weil er Angst vorm Fliegen hatte.

Kim lud Xi laut der nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA zu einem offiziellen Gegenbesuch in Pjöngjang ein. Die Offerte sei »mit Freuden angenommen« worden. Zuletzt hatte 2005 mit Hu Jintao ein chinesischer Staatschef Nordkorea besucht. Agenturen/nd

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