Krank und ohne Papiere

Mit dem Anonymen Krankenschein schließt Thüringen eine Lücke im Gesundheitssystem

  • Von Sebastian Haak
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.

Wer zum Arzt geht, erzählt seine Geschichte. Und der Arzt schreibt sie auf, noch ehe er auch nur zum Stetho᠆skop oder zum Blutdruckmessgerät greift. Früher wurden dafür bevorzugt Karteikarten genutzt, die dann in eine Akte kamen, aus der sich wiederum der Gesundheitszustand eines Menschen rekonstruieren ließ. Und damit eben seine Geschichte. Immerhin erzählen medizinische Daten viel über Menschen: wo sie wohnen, was sie essen, wie sie reisen. Heute wird das in den meisten Arztpraxen in ein virtuelles Datei- und Aktensystem geschrieben, weshalb für Ärzte die Computertastatur inzwischen ein ebenso wichtiges medizinisches In᠆strument ist wie ein Stethoskop.

Uwe Trulson nutzt weder Karteikarten noch einen Computer. Jedenfalls dann nicht, wenn eine bestimmte Gruppe Patienten zu ihm kommt. »Ich habe mir angewöhnt, gar keine Dokumentation zu führen«, sagt Trulson. Was nicht da ist, kann eben niemand mitnehmen, nicht heute und auch nicht ...

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