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Studie: Schädlingsschutz oft nur Vorwand für Holzernte

Europaweit wird einer Studie zufolge immer öfter in geschützten Wäldern Holz geschlagen und als Begründung der Schutz vor Schädlingen vorgeschoben. »Anders als in der Öffentlichkeit häufig kommuniziert, ist bei den Einschlägen in Schutzgebieten der Aspekt Geldeinnahmen das Hauptmotiv«, erklärt der Waldökologe Jörg Müller vom Biozentrum der Universität Würzburg. Als Beispiel führen die Wissenschaftler Fällungen im letzten natürlichen Urwald Europas im ostpolnischen Bialowieza an. Die Forscher trugen für ihre Untersuchung 42 Fallstudien aus 26 Ländern zusammen und befragten lokale Experten. epd/nd

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