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Mehr Leuchttürme

Computerspielindustrie

Die Vereinigung der bayerischen Wirtschaft (vbw) fordert mehr staatliche Förderung für die Computer- und Videospielindustrie. Die Games-Industrie mache weltweit schon mehr als 100 Milliarden Dollar Umsatz und gehöre zu den bedeutendsten Zukunftsbranchen. »Um die heimische Games-Branche international zu verankern, muss die Förderung qualitativ und quantitativ ausgebaut werden«, sagte vbw-Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt in München.

Die rund 1500 Mitarbeiter der 118 Entwickler, Plattformbetreiber und Zulieferer in Bayern erwirtschafteten 2015 einen Umsatz von 560 Millionen Euro, ein Viertel davon im Ausland. Ein Kernproblem der bayerischen wie der deutschen Games-Industrie ist laut vbw aber das Fehlen von »Leuchtturm«-Unternehmen. Gute Mitarbeiter nach München zu holen, sei schwer. In Los Angeles und San Francisco gebe es mehr als 30 000 Arbeitsplätze mit durchschnittlichen Jahreseinkommen von 100 000 Euro. Das Durchschnittseinkommen in bayerischen Games-Firmen liege zwischen 30 000 und 40 000 Euro. Bayern unterstützt die Entwicklung pädagogisch oder kulturell hochwertiger Video- und Computerspiele mit zwei Millionen Euro jährlich. dpa/nd

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