Werbung

Wie Eltern bei der Rente von Kindererziehungszeiten profitieren

Deutsche Rentenversicherung Bund

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Bei über 9,9 Millionen Renten werden Zeiten der Kindererziehung in der gesetzlichen Rentenversicherung rentensteigernd berücksichtigt. Während der Kindererziehung können darüber hinaus Rentenanwartschaften aus einer Beschäftigung mit einem geringen Verdienst besser bewertet und Lücken im Versicherungsverlauf geschlossen werden. Auch können während dieser Zeit staatliche Zulagen zur Riester-Rente bezogen werden.

Rente steigern

Für Kinder, die bis 1991 geboren wurden, werden die ersten beiden Lebensjahre bei der Rentenberechnung berücksichtigt, für Geburten ab 1992 die ersten drei Jahre. Die Berechtigten werden dabei so gestellt, als würden sie jeweils das Durchschnittseinkommen in Höhe von zurzeit rund 38 000 Euro im Jahr verdienen und auf dieser Basis Beiträge zahlen. Ein Jahr Kindererziehung erhöht damit die monatliche Rente aktuell um 31 Euro im Westen und 30 Euro im Osten.

Für Kinder, die vor 1992 geboren wurden, haben CDU, CSU und SPD im neuen Koalitionsvertrag eine Ausweitung der Kindererziehungszeiten um ein weiteres Jahr vereinbart. Diese Verbesserung soll sowohl für Mütter als auch für Väter gelten, die drei oder mehr Kinder erzogen haben.

Lücken schließen und Anwartschaften aufwerten

Zeiten der Erziehung bis zur Vollendung des 10. Lebensjahres eines Kindes schließen Lücken im Versicherungsverlauf und werden auf Mindestversicherungszeiten für verschiedene Leistungen der Rentenversicherung angerechnet.

Hierzu zählt zum Beispiel die Altersrente für langjährig Versicherte, die nach 35 Versicherungsjahren bereits ab einem Alter von 63 Jahren in Anspruch genommen werden kann. Diese Zeiten können auch die Rente erhöhen. So kann die Rentenanwartschaft aus einer zeitgleichen Beschäftigung mit einem geringen Verdienst, zum Beispiel wegen Teilzeitarbeit, um bis zu 50 Prozent aufgewertet werden. Davon profitiert, wer mindestens 25 Versicherungsjahre zurückgelegt hat. Außerdem muss das Kind das dritte Lebensjahr vollendet haben.

Zulagen zur Riester-Rente erhalten

Noch ein wichtiger Hinweis für Mütter und Väter: Während der Kindererziehungszeit besteht eine Förderberechtigung für staatliche Zulagen zur privaten Riester-Rente. Die Zulagen betragen im Jahr bis zu 175 Euro für die Förderberechtigten selbst und bis zu 300 Euro für jedes ihrer nach 2007 geborenen Kinder. Bei Geburten vor 2008 beträgt die Zulage 185 Euro je Kind. nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!