Werbung

Opferbeauftragter Kurt Beck beendet seine Arbeit

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Berlin. Nach gut einem Jahr hat der Beauftragte für die Opfer und Hinterbliebenen des Terroranschlags am Berliner Breitscheidplatz, Kurt Beck, am 31. März seine Arbeit beendet. Beck erklärte am Dienstag in Berlin, den Betroffenen stünden weiterhin Ansprechpartner zur Verfügung. Für sie sei »nichts vorbei« und Hilfe weiter notwendig. Beck äußerte sich zuversichtlich, dass seine Forderungen von der Bundesregierung umgesetzt werden. Der frühere rheinland-pfälzische Ministerpräsident und SPD-Politiker hatte eine Erhöhung der Entschädigungen angemahnt und sich für eine dauerhafte Anlaufstelle für Terror-Opfer eingesetzt. Er selbst habe versucht, durch praktische und emotionale Unterstützung zu helfen, sagte Beck, der im Dezember 2017 seinen Abschlussbericht vorgelegt hatte. Bundesjustizministerin Katarina Barley (SPD) dankte Beck für seine Arbeit. In zahlreichen persönlichen Gesprächen habe er auch deren Kritik aufgegriffen und Verbesserungsvorschläge gemacht. Sie werde sich für die zügige Umsetzung seiner Forderungen einsetzen, versicherte sie. epd/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!