Werbung

Digitalisierung

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Wie eine Naturgewalt, die alles mitreißt, verändert sie die gesamte Gesellschaft von Grund auf. Wir Menschen sind nur Zaungäste dieser Entwicklung und stehen staunend und passiv am Rand. Die Rede ist von der Digitalisierung. Neue Informations- und Kommunikationstechnologien und die Vernetzung von allem und jedem verändern alle Lebensbereiche. Die Digitale Revolution lässt dabei weder in der Wirtschaft noch der Gesellschaft oder im Arbeits- und Privatleben einen Stein auf dem anderen. So zumindest der herrschende Diskurs. Die einen sind begeistert, die anderen haben Angst um die Arbeitsplätze. Nur dass alles anders wird, da sind sich die meisten einig. Doch die Digitalisierung der Arbeit ist ein Prozess, der nicht notwendigerweise zu Freiheit oder Unterdrückung führt - sondern gestaltet werden kann. Dessen ist sich die (radikale) Linke mehrheitlich nicht bewusst und steht vor der Digitalisierung wie das Kaninchen vor der Schlange. Aus emanzipatorischer Perspektive liegt die Chance der Digitalisierung dabei darin, das Feld der menschlichen Tätigkeiten neu zu definieren und neu zu bewerten. Es geht um eine Veränderung der Sicht auf Arbeit. Gesellschaftlich notwendige Arbeiten und Fähigkeiten müssen anders verteilt und schrittweise vom Modell der Lohnarbeit entkoppelt werden. Es gilt also die kapitalistische Form der Digitalisierung zu kritisieren, aber nicht die Digitalisierung an sich. chw

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

Die Serie aus dem studentischem Kosmos.

Leben trotz Studium?!

Jetzt 14 Tage das »nd« gratis und unverbindlich als App, digital oder gedruckt lesen und keine Folge verpassen.

Kostenlos bestellen!

nd-Kiosk-Finder