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Jung und arm

Jeder siebte Minderjährige auf Hartz IV angewiesen

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Nürnberg. Die Zuwanderung von Flüchtlingen, aber auch von EU-Bürgern hat die Zahl der auf Hartz IV angewiesenen Kinder und Jugendlichen stark steigen lassen. Im vergangenen Jahr sei jeder Siebte unter 18 Jahren auf die Unterstützung der Jobcenter angewiesen gewesen. Noch vor fünf Jahren war es knapp jeder achte Minderjährige. Das geht aus jüngsten Statistiken der Bundesagentur für Arbeit hervor. Ziehe man Hilfebedürftige mit ausländischem Pass ab, habe sich die Lage in den zurückliegenden Jahren allerdings verbessert, betonte ein Sprecher der Bundesagentur. Insgesamt lebten im vergangenen Juni 2,052 Millionen Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren in Familien, die auf Hartz IV angewiesen waren.

Die Linkspartei im Bundestag forderte die Bundeskanzlerin auf, Kinderarmut zur Chefsache zu machen. »Zwei Millionen Kinder in Hartz IV sind beschämend«, kritisierte der Fraktionsvorsitzende Dietmar Bartsch. Dringend notwendig sei eine Neuberechnung der Hartz-IV-Regelsätze der über zwei Millionen Kinder und Jugendlichen, forderte VdK-Präsidentin Ulrike Mascher. dpa/nd

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