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Jordaniens Diplomatie

René Heilig zur erneuten Nahostreise von Außenministers Heiko Maas

  • Von René Heilig
  • Lesedauer: 1 Min.

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Spötter sagen, wenn Heiko Maas - was ja nötig ist - Diplomatie lernen will, dann ist er in Jordanien richtig. Dessen König versteht es bislang meisterhaft, sein Land aus allen direkten Kriegen und Konflikten der Region herauszuhalten. Indem er alle äußeren Mächte immer wieder geschickt in eine für ihn nützliche Balance bringt.

So ist Jordanien das, was deutsche Politiker, die in immer kürzeren Abständen in Amman vorsprechen, eine »Stimme der Vernunft im Nahen und Mittleren Osten« nennen. Dieser »Stabilitätsanker« wird umso wichtiger, wenn es darum geht, Jordaniens Nachbarn Syrien in eine friedliche Zukunft zu geleiten. Wenn dort das Morden demnächst endlich gestoppt werden kann, wird wirklich entschieden, wohin sich das Land und die Region entwickeln.

Die Herrscher aus Ankara, Moskau und Teheran, die sich gerade als Akteure des Krieges die Hände für einen noch auszuhandelnden Frieden reichten, wissen das so gut wie saudische und israelische Politiker. Welche Rolle kann Deutschland in dem Interessengeflecht spielen? Was verspricht Maas, was davon kann er halten? Wie völkerrechtlich und transparent will sich die EU-Führungsnation am Friedensprozess beteiligen? Mit den bisher nach Amman überwiesenen Spenden für Flüchtlingshilfe versuchte Berlin allenfalls zu kaschieren, wie sehr man Jordanien militärisch aufrüstet.

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