Werbung

Stadtteilmütter jetzt in allen Bezirken

Ab April arbeiten sogenannte Stadtteilmütter in zwölf Familienzentren in fester Anstellung. Die Ankopplung an die Familienzentren ist Teil des rot-rot-grünen Koalitionsvertrags; für den Doppelhaushalt 2018/2019 sind jährlich 350 000 Euro für das Projekt vorgesehen. Von dem Geld sollen auch die Gehälter der Integrationshelferinnen finanziert werden, erklärte Familiensenatorin Sandra Scheeres (SPD) am Freitag in Moabit. Bisher wurden die Stadtteilmütter über unterschiedliche Träger finanziert. Das Modellprojekt ermöglicht, dass Stadtteilmütter künftig in allen Bezirken aktiv sind. Bisher gibt es die Sprach- und Kulturmittlerinnen nur in Neukölln, Mitte und Kreuzberg. Sie begleiten migrantische Familien und Geflüchtete bei Behördengängen oder in Bildungseinrichtungen, unterstützen bei der Kindererziehung und vermitteln Beratungsangebote. mjo

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln