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Flammen und Rauch im Trump Tower

67-Jähriger stirbt bei Brand in New York

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New York. Bei einem Brand im New Yorker Trump Tower ist ein Mann ums Leben gekommen. Wie die Feuerwehr in der Nacht zum Sonntag der dpa außerdem bestätigte, war das Feuer am Samstag (Ortszeit) im 50. Stockwerk des Wolkenkratzers an der 5th Avenue ausgebrochen. Nach einem Bericht des Senders CNN vom Sonntag seien bei der Löschung des Brandes sechs Feuerwehrleute verletzt worden. Allerdings schwebt keiner von ihnen in Lebensgefahr.

Der Wolkenkratzer ist der Sitz von Donald Trumps Firmenimperium. In den obersten drei Etagen befindet sich die Luxuswohnung des Präsidenten. Der Immobilienmilliardär hatte die Leitung der Trump Organization nach seiner Wahl zum US-Präsidenten Ende des Jahres 2016 an seine Söhne Eric und Donald Trump junior übergeben. Trump war von dem Brand selber nicht direkt betroffen. Er wohnt nur zeitweise in dem Gebäude und hält sich mit First Lady Melania Trump derzeit in Washington auf.

Kurz nach der ersten Mitteilung der Feuerwehr bei Twitter und vor Bekanntwerden des Todesfalls schrieb der US-Präsident in dem Kurznachrichtendienst: »Das Feuer im Trump Tower ist aus.« Es sei »sehr begrenzt« gewesen in dem »gut gebauten Gebäude«. Die Feuerwehrleute hätten eine »großartige Arbeit« geleistet.

Bei dem Todesopfer soll es sich Medienberichten zufolge um den 67-jährigen Bewohner eines Apartments in der 50. Etage handeln. Er war zuvor mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht worden. Eine Obduktion solle Aufschluss über die Todesursache bringen. Der Mann sei Kunsthändler gewesen, hieß es in Berichten.

Bilder der New Yorker Feuerwehr bei Twitter zeigten, dass dunkler Rauch aus dem Gebäude im Stadtteil Manhattan drang. Nach Angaben der Brandschützer waren 200 Feuerwehrleute und Rettungskräfte im Einsatz. Es habe sich um einen schwierigen Brand gehandelt, doch die Flammen seien dann doch recht schnell unter Kontrolle gebracht worden. »Das Apartment ist ziemlich groß, wir sind 50 Stockwerke weit oben. Im übrigen Gebäude war die Rauchmenge beträchtlich«, hieß es vonseiten der Feuerwehr. Die Brandursache war am Sonntag zunächst nicht bekannt.

Laut einem Bericht der ARD wies Feuerwehrchef Daniel Nigro darauf hin, dass die oberen Wohnetagen keine Sprinkleranlage hätten. Dies war bei Fertigstellung des Hochhauses 1983 noch nicht vorgeschrieben.

Bereits im Januar hatte es in dem 58 Stockwerke hohen Wolkenkratzer in einer Kühlvorrichtung auf dem Dach gebrannt. Damals waren zwei Menschen verletzt worden. Agenturen/nd

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