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Wieder Warnstreiks im öffentlichen Dienst

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Berlin. Wegen der Tarifauseinandersetzung im Öffentlichen Dienst hat der ver.di-Landesbezirk Berlin-Brandenburg am Sonntag für die kommende Woche weitere Aktionen und Warnstreiks angekündigt. Geplant seien maximal zweitägige Arbeitsniederlegungen und Kundgebungen im Umkreis der bestreikten Betriebe und Dienststellen in Brandenburg und Berlin. Am Dienstagvormittag sind die Stadtverwaltungen Eberswalde (Barnim), Schwedt und Prenzlau (beide Uckermark), die Kreisverwaltung Barnim und das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Eberswalde zum Ausstand aufgerufen. Bei einer Kundgebung in Schwedt erwartet die Gewerkschaft 130 Teilnehmer. Bis zu 1000 Teilnehmer aus Bundesverwaltungen, Rentenversicherungsträgern und der Arbeitsverwaltung, von Charité, Vivantes und Wissenschaftseinrichtungen sollen es bei einer Kundgebung vor dem Bahnhof Berlin-Friedrichstraße werden. Am Mittwoch stehen Streiks bei der Stadtverwaltung in Frankfurt (Oder), der Stadt- und Kreisverwaltung Neuruppin (Ostprignitz-Ruppin) sowie den Sparkassen von Strausberg (Märkisch-Oderland), am Donnerstag bei den Stadtverwaltungen Potsdam und Cottbus an. Die Gewerkschaften fordern für die 2,3 Millionen Beschäftigten in Bund und Kommunen sechs Prozent mehr Geld, mindestens aber 200 Euro pro Monat, für Azubis und Praktikanten 100 Euro mehr im Monat. dpa/nd

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