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Todesfälle im Radsport mit großer Wirkung

Karel Verbist war als Steher äußerst erfolgreich und beliebt. 1908 war er der erste, der 100 km hinter einem Schrittmacher in unter einer Stunde fuhr. Er starb am 21. Juli 1909, dem belgischen Nationalfeiertag, nach einem Sturz auf der Bahn in Brüssel. Er erhielt ein Staatsbegräbnis.

Knud Jensen aus Dänemark stürzte am 26. August 1960 während der Olympischen Spiele in Rom wegen eines Hitzschlags und erlag einem Schädel-Hirn-Trauma. Sein Trainer gestand ein, dass Jensen gedopt gewesen war. Danach wurden Dopingtests bei Olympia durchgeführt.

Tom Simpson war Straßenweltmeister 1965 und starb am 13. Juli 1967 am Mont Ventoux. Der Brite erlitt einen Herzstillstand aufgrund der Überanstrengung und der Einnahme von Medikamenten. Im Anschluss wurden Verbotslisten eingeführt.

Fabio Casartelli prallte am 19. Juli 1995 auch während der Tour de France mit dem Kopf gegen einen Betonpfeiler. Der Italiener verstarb sofort. Die folgende Etappe wurde neutralisiert, die nächste vom Teamkollegen des Italieners, Lance Armstrong, gewonnen.

Andrei Kiwiljow erlag auch Kopfverletzungen, die er am 12. März 2003 bei Paris-Nizza erlitt. Nach dem Tod des Kasachen wurden Helme Pflicht.

Antoine Demoitié kam am 27. März 2016 zu Fall. Der Belgier wurde sodann von einem Motorrad überfahren. Ähnliche Zwischenfälle führten zu einer Diskussion über fehlende Sicherheitsstandards der Begleitfahrzeuge. ok

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