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Danke, Mohammed!

Andreas Koristka kommt zu dem Ergebnis, dass Beatrix von Storch dem Islam und den Islamisten viel zu verdanken hat

  • Von Andreas Koristka
  • Lesedauer: 3 Min.

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In Münster war das Blut auf dem Asphalt noch nicht trocken, als die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der AfD im Bundestag sich schon eine abschließende Meinung zu dem Vorfall gebildet hatte. Aufgebracht twitterte Beatrix von Storch los und machte sinngemäß den Islam und mit ihm seine deutsche Schutzpatronin Angela Merkel verantwortlich für den Anschlag. Auch als sich später herausstellte, dass es wohl gar kein islamistischer Anschlag gewesen war, ließ sie sich nicht von ihrer Meinung abbringen. Denn der Täter sei ein »Nachahmer islamischen Terrors« gewesen. Der Islam bleibt demnach also ursächlich für die Toten und Verletzten.

Diese Logik ist nicht ganz von der abgehackten Hand zu weisen. Denn es ist wie so oft: Der Islam gibt die Ideen vor und es finden sich immer wieder Irre, die sie umsetzen. Das betrifft nicht nur Terroranschläge: Ohne das monströse Gedrängel bei der Wallfahrt in Mekka wäre zum Beispiel in Deutschland nie im Leben irgendjemand auf die Idee gekommen, einen Stau auf der A3 zu initiieren. Wer das nächste Mal im Hochsommer in seinem Auto sitzt und die Abgase im Fahrgastraum einatmet, darf dafür gerne dem Propheten danken!

Es ist die traurige Wahrheit: Der Islam beeinflusst mittlerweile unser einst schönes Deutschland. Er gehört zu uns wie ein unter Zwang angeheirateter Ehepartner. Dabei verschieben sich langsam unsere Wertmaßstäbe. Von diesem meist stillen Anpassungsprozess sind auch Menschen betroffen, die als unverdächtig galten, fremden Religionen nach dem verschleierten Munde zu reden. Man darf annehmen, dass Horst Seehofer niemals der Vielweiberei anheimgefallen wäre, wenn er vorher nicht vom Konzept der islamischen Mehrehe gehört hätte. Und wenn die Mitglieder des NSU und Anders Breivik beim Schmökern im Koran nicht ständig diese blutigen Suren vor Augen gehabt hätten, hätten sie das Morden womöglich nie begonnen.

Ob Funklöcher, Insektensterben oder mittelschwerer Männerschnupfen: Letztlich lässt sich jedes Problem auf den muslimischen Glauben zurückleiten. Fragen Sie doch mal junge Nazis in Mecklenburg-Vorpommern, woher ihr Judenhass rührt! »Den haben wir uns von unseren neuen syrischen Klassenkameraden abgeguckt«, werden sie antworten. Weil es diese Probleme gibt, ist es richtig, dass sich Beatrix von Storch mit den ihr eigenen raren geistigen Mitteln der zahlreichen Anfeindungen gegen ihre Person auf Twitter und in der Lügenpresse erwehrt. Täte sie es nicht, dann hätten die Mullahs und ihre Marionetten in Berlin schon gewonnen. Dann müssten wir uns nicht wundern, wenn die Schweinehaxe in der Tiefkühltruhe zukünftig nicht mehr Schweinehaxe, sondern Lammbraten hieße. Wenn Fußballfans plötzlich aus religiösen Gründen homophobe Sprechchöre skandierten und deutsche Frauen so wenig wert wären, dass Mario Barth ungestraft schlechte Witze über sie machen dürfte.

Doch sollte Beatrix von Storch eines nicht außer Acht lassen: Gäbe es den Islam nicht, dann hätten nicht Myriaden von muslimischen, allein reisenden Männern Deutschland mit dem Ziel infiltriert, unsere Jungfrauen zu vergewaltigen und den Osterhasen in Traditionshasen umzubenamsen. Wäre das nicht passiert, dann hätte es auch die politische Karriere einer Beatrix von Storch niemals gegeben. Sie wäre einfach nur die wunderliche Adlige mit der interessanten Frisur gewesen, die ihre GEZ-Beiträge lieber in D-Mark bezahlen möchte. Eine bloße Randerscheinung der Geschichte, um die man sich in keiner Weise scheren müsste. Ihre Twitterbeiträge würden nicht von Millionen Menschen, sondern nur von anderen Sonderlingen wie Bernd Lucke gelesen werden. Man kann deshalb mit Fug und Recht behaupten, dass der Islam Beatrix von Storch erst möglich gemacht hat. Ihm das vorzuwerfen, das wird ja hoffentlich noch erlaubt sein in Deutschland!

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Das Blättchen Heft 20/18