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Spuren der Steine

  • Lesedauer: 1 Min.

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Um ein Haar hätte die »Volksschwimmhalle« in Schwerin-Lankow (hier in einer Aufnahme von 2014) dasselbe Schicksal ereilt wie so viele andere Bauten aus der DDR: der Abriss. In letzter Minute - und nur durch das unnachgiebige Engagement von Anwohnern und Architekten - konnte das 1976 errichtete Gebäude gerettet werden, das seit März 2015 unter Denkmalschutz steht. Im Herbst desselben Jahres erwarb ein Investor die Halle mit dem charakteristischen Dach und ließ darin unter Einhaltung ökologischer Prinzipien 16 inzwischen fertiggestellte denkmalgerechte Wohnungen errichten. Auch ein öffentlicher Schwimmbereich blieb erhalten.

Der auf den Beiträgen einer Fachtagung basierende Bild-Text-Band »Alles Platte? Architektur im Norden der DDR als kulturelles Erbe« (Ch. Links, 240 S., br., 30 €) erörtert anhand dieses und zahlreicher weiterer Beispiele die drängende Frage, welche der in der DDR errichteten Bauten als historische, künstlerische oder städtebauliche Zeugnisse erhaltenswert sind - und auf welche Weise sie heute genutzt werden können. Zentrale Erkenntnis der aufschlussreichen Lektüre: Der politisch legitimierte Umgang mit dem architektonischen Erbe prägt das Verständnis nicht nur der Vergangenheit, sondern auch und vor allem jenes der Gegenwart. mha

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