Werbung

Papst Franziskus räumt »schwere Fehler« ein

Vatikanstadt. Papst Franziskus hat »schwere Fehler« im Umgang mit dem Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche in Chile eingeräumt. In einem vom Vatikan veröffentlichten Brief an 32 chilenische Bischöfe äußert er die Absicht, diese zu Beratungen nach Rom einzuladen. »Ich habe schwere Fehler bei der Einordnung und meiner Wahrnehmung der Situation gemacht«, schrieb Franziskus und führte dies auf mangelnde Informationen zurück. Es geht um die Vertuschung von Missbrauchsfällen. Im Zentrum steht Bischof Juan Barros, der Ex-Priesterausbilder Fernando Karadima gedeckt haben soll. Der war 2010 von der Vatikanjustiz wegen sexuellen Missbrauchs Minderjähriger schuldig gesprochen worden. AFP/nd

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln