Werbung

Zu Fuß mit Helin Sommer und anderen nd-Lesern

Bei der Frühjahrswanderung wurden am Sonntagmorgen am U-Bahnhof Haselhorst 501 Startkarten ausgegeben

  • Von Andreas Fritsche
  • Lesedauer: 2 Min.

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

»Das war eine herrliche Wanderung, eine sehr schöne Strecke«, schwärmen Teilnehmer am Ziel, im Kulturbiergarten Jungfernheide. Auch wie dort alles organisiert ist, findet großes Lob: »Eine prima Veranstaltung.« Dazu scheint die Sonne. Was will man mehr? Es ist Sonntag. Es ist die 99. nd-Wanderung. Von 9 bis 11 Uhr werden am U-Bahnhof Haselhorst 501 Startkarten ausgegeben. Darüber hinaus laufen noch mehr als 50 Teilnehmer ohne Startkarte los, und viele Leser kommen gleich ans Ziel.

Auch die Bundestagsabgeordnete Helin Evrim Sommer (LINKE) wandert mit. Sie wohnt zwar mit ihrem Mann und ihrer achtjährigen Tochter im Bezirk Lichtenberg, hat aber ihr Wahlkreisbüro hier in Spandau. Zu diesem Bezirk hat sie eine persönliche Beziehung. In Spandau sei sie einst in Deutschland angekommen, als ihre kurdische Familie 1980 aus politischen Gründen aus der Türkei floh, erzählt Sommer. Eine Tante, die viel früher als Gastarbeiterin in die Bundesrepublik gezogen war, wohnte schon damals in Spandau und habe die Verwandten aufgenommen, bevor diese ein eigenes Heim fanden. Über die Flucht und über die Ankunft in Deutschland hat Sommer ein Buch geschrieben. Es wird voraussichtlich Ende des Jahres erscheinen. Da wird dann auch drinstehen, dass die Eltern ihrer Tochter in der Türkei den kurdischen Namen Helin offiziell nicht geben durften. Die Politikerin ließ sich diesen Namen nachträglich erst 2012 in ihren Pass eintragen.

Sommer kennt sich in Spandau gut aus, verbindet mit dem Bezirk viele Kindheitserinnerungen. »Über diese Brücke bin ich damals gegangen«, erzählt sie unterwegs. Aber zu ihrer Verblüffung entdeckt sie auch Stellen, an denen sie vorher nie gewesen ist. Am Ziel trifft Sommer ihre Fraktionskolleginnen Gesine Lötzsch und Petra Pau. Die drei Abgeordneten stellen sich mit der nd-Mannschaft für ein Foto hinter das Fahrrad, das kurz darauf Michael Archut als Hauptpreis beim Quiz gewinnt. Da ist Sommer aber bereits weg. Sie muss ihre Tochter abholen. Die Wanderung hat ihr gut gefallen. Nun möchte sie auch bei der 100. nd-Wanderung am 16. September mitlaufen und dazu ihre Tochter mitbringen. Gestartet werden soll dann am S-Bahnhof Hirschgarten. Ziel soll der Müggelturm sein.

Rosa - Dietz-Verlag

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

Noch kein Abo?

Jetzt kostenlos testen!

14 Tage das »nd« gratis und unverbindlich als App, digital oder gedruckt.

Kostenlos bestellen