Mit Karacho Richtung Atomkraftnation

Bangladesch plant den Bau eines Kernkraftwerkes - allen Bedenken zum Trotz

  • Von Gilbert Kolonko
  • Lesedauer: ca. 5.5 Min.

Wer auf einer der Landstraßen zwischen der südlichen Hafenstadt Chittagong und dem nordwestlich gelegenen Ruppur im Bus unterwegs ist, dem erscheint die Fahrt wie ein Sinnbild für den Bau des ersten Atomkraftwerks in Bangladesch: Der Beifahrer lehnt sich bei 120 Kilometer pro Stunde aus der Bustür und warnt den dauerhupenden Fahrer vor Rikschas und Büffelkarren, die wie aus dem Nichts auf den von überschwemmten Feldern gesäumten Deichstraßen auftauchen. Von Chittagong aus sollen ab 2023 Brennstäbe mit angereichertem Uran ins 300 Kilometer nördliche gelegene Ruppur transportiert werden. Dieser Standort war bereits in den 1960er Jahren von Verantwortlichen im Nachbarland Pakistan ausgewählt worden, zu dem Bangladesch bis 1971 gehörte.

Hauptgrund für die Standortwahl war die Padma, an deren Ufer Ruppur liegt. Der Fluss soll den Bedarf an Kühlwasser für das Atomkraftwerk decken. Doch liegt der ausgewählte Ort in einer Schwemmebene. Au...

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