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Staatssekretär Nummer 25

Personalie

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Frank Nägele ist Staatssekretär in der Berliner Senatskanzlei.
Frank Nägele ist Staatssekretär in der Berliner Senatskanzlei.

Bei der Anzahl der Staatssekretäre liegt der Stadtstaat Berlin im bundesweiten Ländervergleich vorn. Mit Frank Nägele hat Rot-Rot-Grün nämlich seit Anfang dieser Woche wieder 25 Staatssekretäre vorzuweisen. Ab sofort wird der 53-jährige Nägele das Team der Senatskanzlei von Senatschef Michael Müller (SPD) verstärken. Berlin hatte sich bereits zu Beginn von Rot-Rot-Grün 25 Staatssekretäre gegönnt, was unter anderem vom Landesrechnungshof scharf kritisiert worden war - aber nach dem Wechsel von Engelbert Lütke Daldrup an die Spitze der Flughafengesellschaft Berlin Brandenburg im Frühjahr 2017 war ein Posten im Roten Rathaus vakant geworden.

Als der Regierende Bürgermeister Nägele und seinen neuen Senatskanzleichef Christian Gaebler präsentierte, waren nicht nur politische Beobachter überrascht, sondern auch die SPD-Koalitionspartner Linkspartei und Grüne. Ganz einfach, weil Müller die Personalie Nägele nicht im Vorfeld in Aussicht gestellt haben soll, so ist es zu hören. Die LINKE beispielsweise hatte in der Vergangenheit immer wieder einen Staatssekretär für das Personal des schwächelnden öffentlichen Dienstes in der Hauptstadt gewünscht. Mit dem SPD-Politiker Nägele hat Müller jetzt aber einen erfahrenen Allrounder bestellt. »Es sind die großen Fragen der Zukunft und des gemeinsamen Gestaltens dieser Stadt«, erklärte der Regierende seine Entscheidung. So soll Nägele die Infrastrukturprojekte wie den Schulbau koordinieren. Aber auch die Verwaltungsreform fällt in sein Aufgabengebiet.

Reichlich Erfahrung hat der promovierte Verwaltungswissenschaftler indes vorzuweisen: Zuletzt war Nägele Wirtschaftsstaatssekretär in Niedersachsen und davor in Schleswig-Holstein. Als kaufmännischer Vorstand der Stiftung Berliner Schloss (2012) und ehemaliger wissenschaftlicher Mitarbeiter der Humboldt-Universität kennt er darüber hinaus die politischen Verhältnisse in Berlin. Das ist wichtig, denn gerade zwischen Bezirken und dem Senat hakte es zuletzt ordentlich.

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