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Abgewanderte Flüchtlinge verkaufen ihre Papiere

Berlin. Immer mehr Flüchtlinge aus Syrien und Irak verlassen Deutschland und verkaufen dann ihre deutschen Papiere. Nach Informationen des Magazins »Spiegel« warnt die Bundespolizei in einer vertraulichen Analyse vor einem Handel mit Identitäten im Netz. »Insbesondere deutsche Reisedokumente werden in den sozialen Medien zum Verkauf angeboten«, heißt es darin. Vor allem Syrer hätten seit Ende 2016 in der Türkei den angeblichen Verlust ihrer europäischen Dokumente, die sie als Flüchtlinge auswiesen, angezeigt. Es werde vermutet, dass die Dokumente weitergegeben wurden, zum Teil gegen Geld. Wie das Magazin am Dienstag unter Berufung auf das Bundesinnenministerium berichtete, stellte die Bundespolizei im vergangenen Jahr 554 Fälle fest, in denen echte Dokumente zur unerlaubten Einreise nach Deutschland genutzt worden waren. dpa/nd

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