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Verfahren gegen Hafenbesetzer eingestellt

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Hamburg. Sechs Jahre nach einer Protestaktion auf einer Hamburger Hafenfähre ist das Strafverfahren gegen mehrere mutmaßliche Besetzer eingestellt worden. Die Anklage wegen Nötigung und Freiheitsberaubung gegen fünf Beschuldigte sei verjährt, erklärte ein Gerichtssprecher gegenüber Medien. Insgesamt neun mutmaßliche Unterstützer der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) waren im April 2012 ohne Waffen und Gewalt in das Führerhaus einer Fähre eingedrungen. Am Fenster befestigten die Aktivisten ein Porträt des inhaftierten PKK-Führers Abdullah Öcalan, an der Reling ein Transparent zur Unterstützung eines Hungerstreiks von PKK-Anhängern. Der Kapitän setzte daraufhin einen Notruf ab. Die Wasserschutzpolizei brachte die rund 80 Gäste ans Ufer und nahm die Besetzer fest. Die Staatsanwaltschaft erhob Anklage, aber das Gericht vergaß, einen Prozesstermin anzusetzen. Die übrigen vier Besetzer erhielten Jugendstrafen. nd

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