Alles spricht für Miguel Díaz-Canel

Die »historische Generation« der kubanischen Revolution übergibt die Regierungsgeschäfte

  • Von Andreas Knobloch, Havanna
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.
»Ihren Ideen treu bleiben« heißt es auf dem Plakat mit den Konterfeis von Fidel und Raúl Castro (r.) bei einer 1. Mai-Kundgebung in Havanna.

Raúl Castro geht in die zweite Reihe, in die erste tritt der derzeitige Vizepräsident Miguel Díaz-Canel Bermúdez. Das ist noch nicht offiziell, gilt aber als gesichert. Der 57-Jährige hat alle Parteiebenen durchlaufen, war Erster Parteisekretär in Villa Clara und Holguín, später Bildungsminister. Beobachter beschreiben ihn als Pragmatiker und Verfechter einer Modernisierung der staatlichen Medien und des Ausbaus des Internetzugangs auf der Insel.

»Er ist kein Emporkömmling oder Improvisierter. Seine berufliche Karriere umfasst fast 30 Jahre, begonnen an der Basis«, so präsentierte Raúl Castro Díaz-Canel, als dieser im Jahr 2013 zum Ersten Vizepräsidenten von Staats- und Ministerrat ernannt wurde. Wer auch immer letztlich vom Parlament gewählt wird, es wird erwartet, dass er die unter Castro 2008 begonnenen Reformen fortführt.

Erstmals seit der Revolution wird an der Spitze des Staates jemand stehen, der nach 1959 geboren wurd...

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