Werbung

Kirchenjobs auch ohne Religion

EuGH schränkt willkürliche Praktiken im Arbeitsrecht ein

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Berlin. Kirchliche Einrichtungen können laut einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs nicht willkürlich bei Stellenausschreibungen von Bewerbern die Religionszugehörigkeit fordern. Es müsse »objektiv« ein direkter Zusammenhang zwischen der Konfession und der Tätigkeit bestehen, wie die Luxemburger Richter am Dienstag mitteilten. Zivilgerichte sollten dies im Einzelfall auf Grundlage der nationalen Gesetze und der EU-Antidiskriminierungsrichtlinie überprüfen können. Geklagt hatte eine Berliner Sozialpädagogin, die sich vergeblich um eine Stelle bei der Diakonie beworben hatte.

Die Evangelische Kirche in Deutschland bedauerte in einer ersten Stellungnahme, dass der EuGH die Gestaltungsfreiheit der Kirchen bei der Personalauswahl nun über das Europarecht einschränke. Die Gewerkschaft ver.di begrüßte dagegen das Urteil, da es den Kirchen Grenzen setze, und erklärte: »Der Sonderstatus der Kirchen ist ein Relikt vergangener Zeiten. Er hätte längst abgeschafft werden müssen.« nd Seite 16

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

Noch kein Abo?

Jetzt kostenlos testen!

14 Tage das »nd« gratis und unverbindlich als App, digital oder gedruckt.

Kostenlos bestellen