Alte Menschen können neue Gehirnzellen bilden

New York. Menschen könnten auch noch im hohen Alter in der Lage sein, neue Gehirnzellen zu bilden. Das ist das Ergebnis einer Studie, die Wissenschaftler der Columbia University in New York in der US-Fachzeitschrift »Cell Stem Cell« veröffentlichten. Die Ergebnisse suggerieren, dass viele ältere Menschen ihre kognitiven und emotionalen Fähigkeiten länger behalten könnten, als bisher angenommen. Die Wissenschaftler untersuchten Gehirnproben von 28 Menschen, die im Alter zwischen 14 und 79 plötzlich verstorben waren. Die Ergebnisse stehen im Widerspruch zu denen einer Anfang März in »Nature« veröffentlichten Studie, wonach im Hippocampus nach dem 13. Lebensjahr keine neuen Zellen mehr gebildet werden. AFP/nd

nd Journalismus von links lebt vom Engagement seiner Leser*innen

Wir haben uns angesichts der Erfahrungen der Corona-Pandemie entschieden, unseren Journalismus auf unserer Webseite dauerhaft frei zugänglich und damit für jede*n Interessierte*n verfügbar zu machen.

Wie bei unseren Print- und epaper-Ausgaben steckt in jedem veröffentlichten Artikel unsere Arbeit als Autor*in, Redakteur*in, Techniker*in oder Verlagsmitarbeiter*in. Sie macht diesen Journalismus erst möglich.

Jetzt mit wenigen Klicks freiwillig unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung