Werbung

Proteste in Nicaragua halten an

Demonstranten fordern Rücktritt von Präsident Ortega / UN-Generalsekretär ruft zur Zurückhaltung auf

  • Lesedauer: 2 Min.

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Managua. Die Demonstrationen in Nicaragua gehen weiter: Aus Protest gegen das gewaltsame Vorgehen der Sicherheitskräfte gegen Demonstranten sind am Montag erneut zehntausende Menschen in dem lateinamerikanischen Land auf die Straße gegangen. Arbeiter, Studenten, Geschäftsleute und andere Bürger trugen bei den Protesten am Montagabend in der Hauptstadt Managua Flaggen, sangen die Nationalhymne und skandierten Slogans gegen die linke Regierung von Daniel Ortega. Studenten, welche die Proteste anführten, kündigten an, so lange weiter zu demonstrieren, bis Ortega und seine Stellvertreterin und Ehefrau Rosario Murillo zurücktreten.

Lesen Sie auch: Warnschuss für Daniel Ortega – Martin Ling über die Proteste in Nicaragua gegen die »Sozialreform«

Zu dem »Marsch für den Frieden« hatten Unternehmerverbände und Studenten aufgerufen. Auch in den Städten León, Chinandega, Matagalpa, Estelí, Matiguás, Nueva Guinea, El Tule und Bluefields gingen zahlreiche Menschen auf die Straße. In einem Versuch, die Lage zu beruhigen, sagten Ortega und Murillo zu, die Festgenommenen freizulassen, um »die Basis für einen Dialog zu schaffen«.

Die Proteste hatten sich in der vergangenen Woche an einer geplanten Rentenreform entzündet, die Ortega am Sonntag jedoch zurückzog. Die Studenten kündigten daraufhin aber an, dies reiche nicht mehr aus. Sie forderten den Rücktritt Ortegas. Bei den Protesten sollen mindestens 27 Menschen zu Tode gekommen sein.

UN-Generalsekretär Antonio Guterres rief am Montag »alle Seiten« zur Zurückhaltung auf. Die Regierung forderte er auf, »die Menschenrechte aller Bürger sicherzustellen, insbesondere das Recht auf friedliche Versammlung und Meinungsfreiheit«. AFP/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

Noch kein Abo?

Jetzt kostenlos testen!

14 Tage das »nd« gratis und unverbindlich als App, digital oder gedruckt.

Kostenlos bestellen

nd-Kiosk-Finder