Werbung

Viele Straßen im Nordosten marode

70 Prozent der Kreisstraßen im Raum Rostock betroffen

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Rostock. Viele Straßen in Mecklenburg-Vorpommern sind nach einem Bericht des NDR akut sanierungsbedürftig. Rund ein Drittel aller Kreisstraßen im Land befänden sich in einem schlechten oder sehr schlechten Zustand. Dies geht aus einer Recherche des NDR-Politikmagazins »Panorama 3« hervor. Am schlechtesten schneidet demnach der Landkreis Rostock ab. Dort sind rund 70 Prozent der Kreisstraßen betroffen.

Das tatsächliche Ausmaß könnte jedoch noch gravierender ausfallen, da nach Angaben des NDR rund ein Drittel aller angefragten kreisfreien Städte und Kreise keine Daten zum Zustand ihrer Straßen geliefert hat.

Die Prüfung von Straßen erfolgt mittels einer regelmäßigen Zustandserfassung und Bewertung. Bei diesem Verfahren werden die Straßen in fünf Kategorien eingeteilt, die von »sehr gut« bis »sehr schlecht« reichen. Bei Straßen, die als schlecht oder sehr schlecht beurteilt werden, sollten innerhalb kürzester Zeit saniert werden. Was passiert, wenn dies versäumt wird, zeigt das Beispiel einer Brücke bei Cramon im Kreis Nordwestmecklenburg. Sie ist aufgrund ihres Zustands seit zwölf Jahren für den Verkehr gesperrt.

Landesinnenminister Lorenz Caffier (CDU) stellte am Dienstag auch die Unfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern vor. Demnach sank die Anzahl der Verkehrstoten im vergangenen Jahr auf ein historisches Tief. Nach Angaben des Innenministeriums starben 79 Menschen auf den Straßen des Landes. Das waren zehn weniger als im Jahr davor, wie Caffier sagte. Seit längerem sinken die Zahlen. Allerdings bedürfe es großer Anstrengungen, um den Trend auch in den Folgejahren halten zu können, betonte Caffier. Im vergangenen Jahr habe es im Schnitt täglich 14 Verkehrsunfälle mit Verletzten gegeben. Die häufigsten Ursachen von Unfällen mit Toten oder Schwerverletzten seien auch 2017 zu schnelles Fahren, Missachtung der Vorfahrt und Alkohol am Steuer gewesen. dpa/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

9 Ausgaben für nur 9 €

Jetzt nd.DieWoche testen!

9 Samstage die Wochenendzeitung bequem frei Haus.

Hier bestellen