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Ohne Bienen geht es nicht

Grit Gernhardt über fehlendes Summen und die Folgen

  • Von Grit Gernhardt
  • Lesedauer: 1 Min.

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Für manche Menschen ist alles, was summt und fliegt, eine Qual. Sie dürften die einzigen sein, die sich darüber freuen, dass jedes Jahr weniger Insekten durch die Luft schwirren. Denn weniger Insekten bedeuten auch weniger Pflanzen; besonders Obstbäume sind auf die geflügelten Bestäuber angewiesen, um Früchte tragen und sich vermehren zu können. Auch finden Tiere, die Insekten fressen, immer weniger Nahrung, die Artenvielfalt leidet, das ökologische Gleichgewicht - vom Menschen ohnehin stark ins Wanken gebracht - könnte zerstört werden.

Was Bienen und Hummeln zu schaffen macht, ist neben fehlendem Grün der gedankenlose Einsatz der chemischen Keule in der Landwirtschaft, aber auch in Gärten und auf Balkons. Aus Angst vor Unkraut, Käfern oder Pilzen werden Herbizide, Insektizide und Fungizide großzügig verteilt. In der Annahme, dass die Mittel nur lokal wirken und nicht durch Wind, Wasser und Insekten verteilt werden. Wildbienen und -hummeln können sich gegen die Gifte nicht wehren, einige Arten werden kaum noch zu retten sein. Um einen ökologischen Super-GAU zu verhindern, müssen Chemikalien wie Neonikotinoide, Glyphosat und Co. verboten werden. Wer sich bewusst macht, dass er manche Insekten vielleicht nie wieder summen hören kann, findet das Geschwirre vielleicht gar nicht mehr so schlimm.

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