Seine letzten, arbeitsamen Jahre

Einblicke in Karl Marx’ Leben in Nordlondon von 1881 bis 1883

  • Von Marcello Musto
  • Lesedauer: ca. 5.5 Min.

Im Winter war er oft müde und geschwächt. Das Alter begann, seine gewohnte Energie zu beschränken, und seine Frau hatte Grund, über seinen Gesundheitszustand zunehmend besorgt zu sein. Aber er war immer noch Karl Marx. Mit der gleichen Leidenschaft wie immer plagte er sich ab für die Sache der Emanzipation der Arbeiterklasse. Und er tat es mit derselben Methode, die er sich in seinen jungen Jahren an der Universität angewöhnt hatte: akribisch rigoros und kompromisslos kritisch.

Auf einem hölzernen Sessel mit Armlehnen sitzend, hatte er jahrelang den ganzen Tag und bis tief in die Nacht geschuftet, an einem bescheidenen Schreibtisch, der nicht größer als drei Fuß lang, zwei Fuß breit war. Auf dem Tisch war kaum Platz für eine Lampe mit grünem Schirm, Schreibbögen und einige Bücher, an denen er gerade arbeitete. Mehr brauchte er nicht.

Sein Arbeitszimmer befand sich im ersten Stock, mit einem Fenster zum Garten. Der Tabakgeruch...

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