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85 786 Brandenburger arbeitslos

  • Von Andreas Fritsche
  • Lesedauer: 2 Min.

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»Von der anhaltend guten Lage am Arbeitsmarkt profitieren nicht nur Fachkräfte, sondern auch Menschen, die bisher eher weniger Chancen auf eine Anstellung hatten«, sagte Bernd Becking, Regionaldirektionschef der Arbeitsagentur am Freitag. So sei die Zahl der Langzeitarbeitslosen, die schon ein Jahr oder länger ohne Job waren, in Berlin und Brandenburg in den vergangenen drei Jahren um fast ein Drittel gesunken. In Berlin habe sich die Zahl der Langzeitarbeitslosen um 19 253 auf 44 586 verringert, in Brandenburg um 15 897 auf 34 382. Nach Ansicht von Becking ebenfalls bemerkenswert: »Die Zahl der Haushalte, die auf Grundsicherung angewiesen sind, ging seit 2015 erheblich zurück - in Berlin um 10,6 Prozent, in Brandenburg um 18,5 Prozent.«

Insgesamt waren im April 159 960 Berliner und 85 786 Brandenburger erwerbslos gemeldet. In Berlin liegt die Arbeitslosenquote jetzt bei 8,4 Prozent und damit 0,8 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert. In Brandenburg beträgt die Arbeitslosenquote 6,5 Prozent. Das sind 0,6 Prozentpunkte weniger als vor einem Jahr.

Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten hat sich in beiden Bundesländern erhöht, in Berlin innerhalb eines Jahres um 4,2 Prozent, in Brandenburg im selben Zeitraum im 1,9 Prozent.

»Die Statistik liefert erfreuliche Werte«, erkennt Brandenburgs Sozialministerin Diana Golze (LINKE) an. Diese Werte dürften aber nicht darüber hinwegtäuschen, »dass es immer noch viele langzeitarbeitslose Menschen gibt, die ohne Unterstützung den direkten Sprung auf den ersten Arbeitsmarkt nicht schaffen«. Das seien Frauen oder Männer, die arbeiten wollen, aber aus den unterschiedlichsten Gründen von niemandem eingestellt werden. »Für sie brauchen wir gute öffentlich geförderte Beschäftigung«, sagte Golze. »Jeder Mensch verdient eine Chance auf Arbeit.«

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