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  • Politik
  • Solidarität mit Geflüchteten

Marsch für Migranten unterwegs von Italien nach London

Frankreich stoppt Patrouillen rechtsradikaler Aktivisten an der französischen Grenze

  • Lesedauer: 1 Min.

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Ventimiglia. Etwa 60 Menschen sind am Montag im italienischen Ventimiglia an der Grenze zu Frankreich zu einem 1400 Kilometer langen Marsch aus Solidarität mit Geflüchteten aufgebrochen. An den rund 60 Stationen des Marschs wechseln sich dessen Teilnehmer jeweils ab. Die Strecke führt unter anderem über Nizza (3. Mai), Marseille (12. Mai) und Paris (17. Juni) zur nordfranzösischen Hafenstadt Calais. Von dort aus versuchen Flüchtlinge, nach Großbritannien zu kommen.

Für den 8. Juli ist die Ankunft am Endpunkt London vorgesehen. Vor dem Abmarsch in Ventimiglia legten die Teilnehmer eine Schweigeminute für 17 Migranten ein. Sie waren nach Angaben einer Nichtregierungsorganisation seit Juni 2015 beim Versuch ums Leben gekommen, die Grenze nach Frankreich zu überqueren. Unter den Marschierern befindet sich unter anderem der globalisierungskritische Europaabgeordnete José Bové.

Die französische Regierung teilte unterdessen mit, sie hätten Aktivisten der rechtsradikalen Identitären Bewegung in den Alpen an der Grenze zu Italien daran gehindert, ihre gegen Flüchtlinge gerichteten Patrouillen fortzusetzen. Die Identitären, die unter der Parole »Defend Europe« (dt. Verteidigt Europa) auftreten, patrouillieren nach eigenen Angaben an der Grenze, »damit kein Illegaler nach Frankreich kommen kann«. AFP/nd

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