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Leck in AKW in Belgien

Atomreaktor Doel 1 musste heruntergefahren werden

Brüssel. Der belgische Atomreaktor Doel 1 ist wegen eines Lecks im Notkühlwasserkreislauf vorsichtshalber heruntergefahren worden. Nach Angaben des Betreibers Engie Electrabel vom Montag hatte die undichte Stelle keinerlei Auswirkungen auf die Mitarbeiter, die Umwelt oder die Bevölkerung. Die Atomaufsichtsbehörde FANC sprach von einem minimalen Leck, das »an sich keine Sicherheitsprobleme darstelle«. Radioaktivität trat nicht aus.

Das betroffene Kühlsystem wird demnach nur im Fall eines schweren Unfalls genutzt und hat im Normalbetrieb keine Funktion. Der Vorfall habe unter dem Niveau gelegen, das eine automatische Notabschaltung des Reaktors notwendig gemacht hätte, hieß es. Nach Angaben des Betreibers wird die Anlage nun mindestens bis zum 1. Oktober abgeschaltet bleiben. Der Grund dafür sind aber turnusmäßige Wartungsarbeiten. dpa/nd

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